Blockbeitrag von Herrn Silski
- Domenico
- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Silski
Nachricht
🤪 Verrückt! 🤪
Das Netzkabel von Domenico Sarno, konfektioniert mit Audioplan-Netzsteckern, setzt sich in meinem Hörvergleich überraschend deutlich gegen das bisherige Referenzkabel AC-12 von PS Audio durch – und das in sämtlichen relevanten Disziplinen. Ein derart klares und unmittelbar nachvollziehbares Klangerlebnis, das sich in jedem einzelnen Takt manifestiert, habe ich zuletzt beim Umstieg auf den B.M.C.-Vollverstärker erlebt. Selbst 13 Meter entfernt, in der offenen Küche um die Ecke, bleibt dieses Erlebnis unüberhörbar. Das Domenico-Netzkabel überzeugt durch ein außergewöhnlich schnelles und präzises Spiel über den gesamten Frequenzbereich hinweg, frei von zeitlichen Ungenauigkeiten. Die volle Dynamik entfaltet sich dabei nicht allein über schiere Kraft, sondern über eine beeindruckende innere Geschwindigkeit, ausgeprägten Konturenreichtum und eine absolute rhythmische Stringenz. Gerade bei flüchtigen Wechseln und dynamischen Sprüngen agiert die Wiedergabe mit Selbstverständlichkeit und Kontrolle, packt emotional und zieht den Hörer tief ins musikalische Geschehen hinein. Das Resultat vermittelt eine Autorität, die stark an den Zugewinn erinnert, als hätte man plötzlich eine Paarung von Spitzenmonoblöcken der Referenzklasse in die Kette integriert. Gleichzeitig begeistert die Spielweise durch einen hohen emotionalen Gehalt: Musikalischer Schmelz wird meisterhaft transportiert, ohne die strukturelle Klarheit zu verwässern. Die Musik wirkt greifbar, lebendig und berührend – besonders bei rhythmisch komplexem oder dynamisch forderndem Material. Das Klangbild präsentiert sich ausgesprochen offen und transparent, ohne jemals kühl oder distanziert zu wirken. Diese Offenheit verbindet sich mit einem bemerkenswerten musikalischen Fluss sowie authentischen Klangfarben. Trotz seiner herausragenden Auflösungsfähigkeit gerät die Wiedergabe niemals ins Analytische – eine seltene und hochwillkommene Balance. Bemerkenswert ist zudem, dass dieses stimmige Gesamtpaket dazu verleitet, deutlich höhere Lautstärken zu wählen, als man es gewohnt ist. Im direkten Vergleich wirkt das AC-12 eher wie ein sanfter Filter: Die Anlage klingt dort minimal gebremst, fast so, als läge ein feines Tuch über dem Geschehen. Mit dem Domenico-Kabel tritt dieser Effekt nicht auf. Besonders auffällig ist das präzisere Ein- und Ausschwingen der Instrumente, das klarer konturiert und strukturierter dargestellt wird. Der Raum öffnet sich deutlich nach hinten, die Lautsprecher lösen sich vollständig vom physischen Ort. Die Lautsprecher-Terraristik verschwindet – übrig bleibt eine frei im Raum stehende, vollständig losgelöste musikalische Darstellung. Am faszinierendsten bleibt jedoch, dass diese offene, direkte Spielweise nicht ins Nervige oder Analytische kippt. Im Gegenteil: Sie lädt geradezu dazu ein, noch weiter aufzudrehen, ohne dass Härten oder Ermüdungserscheinungen einsetzen. Die Musik gewinnt an Präsenz, Intensität und emotionaler Durchschlagskraft, bleibt dabei souverän, kontrolliert und musikalisch geschlossen. Hier zeigt sich eindrucksvoll, welches Potenzial sich entfalten kann, wenn alle Parameter stimmig sind – und dass Auflösung und Dynamik kein Widerspruch zu musikalischem Fluss und Tonalität sein müssen. Meine uneingeschränkte Empfehlung. 💯
Hallo Herr Silski, vielen dank für den sehr ausführlichen und positiven Beitrag
Gruß Domenico Sarno
